Rückblick KW26-2017 - Zurück ins Kinderzimmer, Glastonbury, Facebook live für Hochschulen

Ein weiterer Schritt. Ehe für alle. 🌈 

Zurück in die Vergangenheit

Dieser Text hat mich gefangen genommen, weil er so gut beschreibt, wie ich früher den ein oder anderen Sommer verbracht habe.

Er war Ulle, unser Dickerchen. Und er taumelte genauso verträumt und vertrottelt durchs Leben wie wir.

Tatsächlich verbrachte ich als Kind und Jugendlicher viele Sommer damit, mir sinnlos endlose Etappen der Tour de France anzuschauen. Dunst im Kinderzimmer, die Jalousien nach unten gelassen, weil die Sonne so auf das Zimmer knallte und immer die Hoffnung das Ulle endlich mal antritt und seine Gegner in Grund und Boden fährt. Immer die Hoffnung, dass es sich lohnt, dort rumzusitzen, statt draußen etwas Schönes zu machen. Aber irgendwie klappte es nie. Nach Ulles großen Triumph, gab es nur noch wenige Highlights bei der Tour und die war es halt, die zählte. Und das war nur das Sportliche, die ganzen Enttäuschungen neben dem Rad darf man gar nicht erwähnen. Von der Drogenfahrt, bis zur schlechten Vorbereitung, bis zur Dopinglüge.

Auf jeden Fall - der Text ist großartig und hat mich in mein altes miefiges Kinderzimmer entführt. Danke.

Glastonbury

Glastonbury ist legendär. Umso schöner, dass man sich fast alle Auftritte der Künstler bei YouTube oder auf der Website der BBC anschauen kann. Da ist doch so mancher Gänsehautauftritt dabei. 

Laufen

Letzte Woche entdeckte Stefan durch meinen Wochenrückblick Veloviewer. Er erzählte drüben bei Twitter, dass er seit langer Zeit Trainingstagebücher in Form von Excel-Tabellen führt. Ich erinnerte mich daran, dass ich das früher auch gemacht habe. Damals - also so vor 15 Jahren - gab es noch keine GPS-Uhren, kein Strava, etc. dementsprechend musste ich bestimmte Strecken mit dem Fahrradtacho abfahren und mir dann merken, wo dann Kilometer 1, wo Kilometer 2, etc. ist um zu gucken, wie schnell ich laufe. Das war sehr umständlich. Und leider habe ich die Tabellen nicht mehr.

Die Laufwoche war recht übersichtlich. Knapp 40 Kilometer mit nur drei Einheiten. Das heißt viele Ruhetage für müde Knochen. Irgendwie bin ich nicht so aus den Puschen gekommen, hatte aber auch kein schlechtes Gewissen dabei. 

Warum? Weil der Monat summasummarum sehr gut war. 264 Kilometer (so viel wie noch nie) und knapp 3000 Höhenmeter. Meine selbstgestellte Challenge 20 Läufe à 10 Kilometer mit mindestens 100 Höhenmeter zu laufen hat nicht hingehauen. Immerhin 15 wurden es am Ende.

Jetzt noch zwei Wochen bis Rorup und im Urlaub will ich seit langer Zeit mal wieder einen 10 Kilometer-Wettkampf bestreiten. Mal sehen.

Arbeit

Letzte Woche haben Moritz und ich erstmals Facebook-Live getestet. Hat Spaß gemacht. Diese Woche optimieren wir.

Fußball

Deutschland holt die U21-EM und den Confed-Cup. Ich hab geguckt und mich gut unterhalten gefühlt, diese Woche geht auch noch die U19-EM los. Entzugserscheinungen muss es also auch in der sogenannten fußballfreien Zeit nicht geben. Trainingsauftakt ist ebenfalls bei vielen Vereinen, also wird viel zu schreiben sein. Spieler werden wechseln. Fußballphilosophien neu interpretiert. 

Serien

Weiter Glow geschaut. Charaktere haben eine gute Tiefe. Topp. Die zweite Staffel von Preacher begonnen. Auch gut.

Zum Schauen

Maceo Frost geht immer.