Rückblick KW7-2017

Es geht doch. Sowas wie die perfekte Laufwoche. Sieben Tage und tatsächlich sieben Laufeinheiten, auch wenn die noch gefühlt weit von Normalform weg waren. Die Hauptsache ist jetzt erst einmal Kilometer machen. Sonst war es eine ruhige und angenehme Woche.

Arbeit

Gestern einen Job abgeschlossen. Heute Mittag gibt es Rückmeldung - eigentlich alles so abgeliefert wie gewünscht - sollte also passen. 

Meine Adobe Premiere-Projektdateien werden immer strukturierter und ordentlicher. Das hat aufgrund der Anzahl an verschiedenen Drehterminen in diesem Fall sehr geholfen. Über eine Timeline-Grafik eines Mission-Impossible-Films gestolpert. Wow.

Treetop-Challenge

Die Woche hatten die Treetop-Media-Jungs das monatliche Kreativtreffen. Thema ist dort unter anderem unsere teaminterne Challenge. Ein Film zu einem bestimmten Thema drehen. Da sind richtig coole Sachen dabei rausgekommen und die Auseinandersetzung mit Themen, die man sonst nicht so auf dem Schirm hat, ist großartig. Ich hatte das Thema Youtube. Das Ergebnis veröffentliche ich dieser Tage. Nächste Thema: Musik. Keine Idee bisher.

Garten

Der Wochenstart war wettertechnisch sehr gut, dementsprechend konnte man einiges im Garten schaffen. Unter anderem wurden die alten Weinstöcke von der Hauswand als Sichtschutz vor die Terrasse gesetzt. Wo der Wein vorher stand, wird dann dieses Jahr ein Selfmade-Gewächshaus hinkommen. 

Serien

Auf Netflix läuft gerade eine neue Doku-Reihe. Abstrakt. Sehr fein und inspirierend. Mich haben vor allem die Folge über den Fotografen Platon und den Illustrator Christoph Niemann interessiert. Niemann macht auch klasse Poster, die ich mir gut in meinem Arbeitszimmer vorstellen könnte. Allerdings nicht für 400 Euro. Mist. 

Sonst startete diese Woche die letzte Staffel von Girls. Die erste Folge knüpft qualitativ nahtlos an der letzten Staffel an. Die Charaktere sind einfach wunderbar.

Paul-Louis: “I’m cool because I can drink a lot and not be an alcoholic. It’s tricky.”

Recap beim AV-Club

Fußball

Tatsächlich setzte Leverkusen am Freitag ein Zeichen im Kampf um die internationalen Plätze. Während die restlichen Europa-League-Aspiranten (und an anderen Teams darf man sich derzeit nicht orientieren) Federn ließen, schaffte es Bayer fast fehlerlos drei Punkte in Augsburg einzufahren. Dabei überragte die Offensive mit Chicharito, Karim Bellarabi und vor allem der 17-jährige Kai Havertz. 17 Jahre! Unfassbare Leistung für einen so jungen Spieler. Bei Bellarabi fällt nun wieder auf, wie sehr er in der Hinrunde gefehlt hat und Chicharito hat, wie er es immer gesagt hat, seinen Torriecher wieder entdeckt. Alles eine Frage der Zeit.

Aber auch der äußeren Umstände. Warum man gerade jetzt endlich wieder ein richtig gutes Spiel unter Roger Schmidt ablieferte, kann man kaum erklären. Ich bin da ratlos und wenn die Mannschaft so spielt, braucht man sich auch nicht über eine Entlassung des Trainers unterhalten. Auf der anderen Seite sind Spiele wie gegen den HSV nicht vergessen. Das ganze Konstrukt ist doch immer noch sehr fragil. Nur weil man mal zwei Spiele in Folge gewonnen hat, scheint jetzt nicht allen die Sonne aus dem Allerwertesten. 

Nächster Gradmesser ist dann Atletico. Letztes Jahr sah es da schon gut aus, vielleicht gelingt mit dem Rückenwind der letzten Spiele der Überraschungscoup. 

Laufen

Das Wochenziel von 50 Kilometern erreicht, dafür aber auch besagte sieben Einheiten benötigt. Letztes Jahr die gleiche Kilometeranzahl in 3-4 Tagen erreicht. 

Montag: Bei gutem Wetter um den Aasee. Einigermaßen flott dabei für 9,5 Kilometer.

Dienstag: Von der Arbeit nach Hause gelaufen. Sieben Kilometer.

Mittwoch: Auf die Bahn gegangen um mal 10 Kilometer anzutesten. Nach langsamen Start, dann ein gutes Tempo erreicht. Knapp über 40 Minuten gehen in die richtige Richtung.

Donnerstag: Langsames Auslaufen, was der Regeneration sehr gut getan hat.

Freitag: Zweites Training beim LSF. Quasi gleiches Programm wie in der letzten Woche, jedoch zwei Intervalle mehr und statt 3,5 Minuten Pause, nur 400 Meter Geh-/Trabpause. Etwas langsamer gewesen, aber dafür mit viel Luft am Ende.

Samstag: Auslaufen über etwas mehr als 5

Sonntag: Auslaufen wie Samstag.

Zum Schauen

Ich habe fast fünf Jahre in einer ländlichen Region gelebt, wo sich die Internetgeschwindigkeit im Bereich eines Modem aus dem Jahre 1998 bewegt. Dies in irgendeiner Art und Weise mit dieser Geschichte aus Nepal zu vergleichen, wäre vermessen. Die hatten gar kein Internet und haben sich einfach selbst welches verschafft. An Orten, wo man zu Fuß kaum hinkommt.